GRI 200 Ökonomie

Managementansatz
GRI 103-1: Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung
GRI 103-2: Der Managementansatz und seine Bestandteile
GRI 103-3: Beurteilung des Managementansatzes

Die Unternehmensgruppe Gegenbauer agiert in ihrer Wertschöpfung langfristig orientiert sowie sozial und ökologisch verantwortungsvoll. Wir lehnen die Zusammenarbeit mit Unternehmen ab, die unsere ethischen Grundsätze nicht teilen. Wir streben nach wirtschaftlichem Erfolg, der uns in die Lage versetzt, die Leistungen unserer Beschäftigten angemessen zu honorieren, Investitionen in unsere Zukunft zu tätigen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen keine Gewinne erzielen, die auf Aktivitäten aus ungesetzlichem Verhalten zurückgehen.

Umfassende Compliance-Organisation

Integrität und Fairness im Geschäftsverkehr sowie im Umgang mit anderen sind wesentlicher Bestandteil der Grundsätze unseres Unternehmens. Um Verstöße gegen geltende Gesetze bzw. unternehmensinterne Regeln zu verhindern und Schäden vom Unternehmen abzuwenden, wurde bereits vor vielen Jahren ein Compliance-Management-System (CMS) erarbeitet, das sämtliche operativen Gesellschaften der Gruppe abdeckt. Dabei folgen wir dem Ansatz des Prüfungsstandards PS 980 des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zur Prüfung von Compliance Management Systemen und beschreiben Compliance als einen Prozess, der in seiner Gesamtheit auf ein konsequentes regelkonformes Verhalten hinwirkt und folgende Elemente umfasst:

  • Compliance-Kultur
  • Compliance-Ziele
  • Compliance-Organisation
  • Compliance-Risiken
  • Compliance-Programm
  • Compliance-Kommunikation sowie
  • Compliance-Überwachung und -Verbesserung.

Mit einer gruppenweit geltenden Verhaltensrichtlinie, die regelmäßig überprüft wird, hat Gegenbauer Standards definiert, die für alle, die bei und für uns tätig sind, Verbindlichkeit besitzen. Das Compliance-Komitee der Unternehmensgruppe unterstützt das Management bei der laufenden Anpassung und Überarbeitung dieser Richtlinie und deren Implementierung. Zudem obliegen dem Komitee die Analyse möglicher Risiken aus der Nichtbeachtung von Regeln, die Bereitstellung von Informationen zur Einhaltung von Regeln sowie die Beratung zu Compliance-Themen. Es tagt regelmäßig sowie im Bedarfsfall und berichtet über dessen Vorsitzenden an den verantwortlichen Vorstand.


Für fairen und offenen Wettbewerb

Gegenbauer hat sich den Prinzipien des fairen, offenen Wettbewerbs in einer freien und sozialen Marktwirtschaft verpflichtet. Wir nehmen daher strikt Abstand von rechtswidrigen und/ oder strafrechtlich relevanten Praktiken (zum Beispiel gesetzeswidrige Angebots- oder Preisabsprachen), die den Wettbewerb ausschließen, beschränken oder verzerren, vom Austausch von Wettbewerbsinformationen und der Diskriminierung von Wettbewerbern. Im Umgang mit Wettbewerbern verbieten sich insbesondere Absprachen und andere Aktivitäten, die Preise oder Konditionen beeinflussen, Verkaufsgebiete oder Kunden zuteilen oder den freien und offenen Wettbewerb in unzulässiger Weise behindern.

Im Bereich der Lieferkette verpflichtet unser Verhaltenskodex für Lieferanten diese dazu, sich an geltendes Kartell- und Wettbewerbsrecht zu halten. Verstöße dagegen können bei Gegenbauer sowohl durch Mitarbeitende als auch durch Dritte über die Meldewege des Compliance-Managementsystems adressiert werden.

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