Emissionen runter – Nachhaltigkeit rauf

Managementansatz
GRI 103-1: Erläuterung des wesentlichen Themas und seiner Abgrenzung
GRI 103-2: Der Managementansatz und seine Bestandteile
GRI 103-3: Beurteilung des Managementansatzes

Um detaillierte Erkenntnisse zum Carbon Footprint der Unternehmensgruppe zu gewinnen, wurde 2021 mit dem Unternehmen .planetly erstmals der CO2-Fußabdruck von Gegenbauer in Übereinstimmung mit dem GHG Protocol ermittelt. Dabei wurde u.a. auf Daten aus dem Energiemanagement-System, dem Beschaffungs- und Reisemanagement, dem betrieblichen Immobilienmanagement sowie der Anlagenbuchhaltung zurückgegriffen.

GRI 305-1: Direkte THG Emissionen (Scope 1)
GRI 305-2: Indirekte energiebedingte THG Emissionen (Scope 2)
GRI 305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)

Der Hauptemissionsanteil im Jahr 2020 entfiel mit 38,5 Prozent auf die Verbrennung von Kraftstoffen für die im Konzern genutzten Fahrzeuge sowie Arbeitsmaschinen und -geräte. Durch den Bezug von Gütern und Dienstleistungen entstand ein Emissionsanteil von 19,8 Prozent. Die Dienstleistungsbereiche mit den größten Emissionsanteilen waren die Technischen Facility Services (31,8 Prozent) und die Sparte Gebäudeservices (20,9 Prozent). Dies resultiert im Wesentlichen aus den hier besonders stark ausgeprägten Mobilitätsanforderungen, um die in der Fläche verteilten Kundenobjekte zu erreichen.

Die Emissionsdaten im Scope 3 können nicht vollständig ermittelt werden (so berücksichtigen diese z.B. keine Medienverbräuche in Kundenobjekten), da der hohe erforderliche Aufwand für deren Beschaffung nicht im Verhältnis zum daraus resultierenden Nutzen steht. Unabhängig davon ist die Unternehmensgruppe Gegenbauer bestrebt, auch diese Verbräuche im Rahmen von Optimierungsmaßnahmen, z.B. durch den Einsatz energiesparender Geräte oder durch Dosiersysteme, kontinuierlich zu senken.

GRI 305-4: Intensität der Treibhausgasemissionen
GRI 305-5: Senkung der THG Emissionen

Innerhalb des vorliegenden Betrachtungszeitraums 2019/2020 konnte Gegenbauer sowohl die absoluten als auch die spezifischen Treibhausgasemissionen (bezogen auf den Umsatz) weiter senken. Dabei kamen allerdings auch Effekte aus der Corona-Pandemie und dem verstärkten mobilen Arbeiten zum Tragen, die die Aussagekraft der Ergebnisse beeinträchtigen.

Gegenüber dem Vorjahr wurden die absoluten Treibhausgasemissionen in 2020 um 2,6 Prozent verringert. Die spezifischen Treibhausgasemissionen, die 2019 noch 38,1 t pro Mio. € Umsatz betrugen, sanken im Folgejahr um 5,0 Prozent auf 36,2 t pro Mio. € Umsatz. Die Berechnung der Emissionsintensität basiert auf den direkten und indirekten energiebezogenen Emissionen sowie den Emissionen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten (Scopes 1, 2 und 3) der Unternehmensgruppe.